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Ribbesbütteler Rohrgames

Wettkampfbeschreibung

Die Übungen werden als Eimerfestspiele – Einsatzübung mit 3 C-Strahlrohren und einer offenen Wasserentnahmestelle – durchgeführt.

Die Ausscheidung erfolgt im klassischen KO-System, d.h. es treten jeweils zwei Gruppen im direkten Vergleich gegeneinander an. Die zeitschnellste Gruppe kommt eine Runde weiter.

Es werden maximal 24 Gruppen zu diesen Wettbewerben zugelassen. So ist es möglich, dass eine Gruppe bis zu 5-mal zu einem direkten Vergleich bis hin zum Finale antreten muss.

Sollten einer Gruppe während der Übung Fehler unterlaufen, werden diese mit Strafsekunden geahndet.

Sollten zwei Gruppen im direkten Vergleich die gleiche Übungszeit aufweisen, so entscheidet ein Stechen.

Je nach Anzahl der teilnehmenden Gruppen und dem dadurch entstehenden Wettbewerbssystem, werden dem Viertelfinale der zeitschnellste Verlierer aus dem Achtelfinale bzw. dem Halbfinale der zeitschnellste Verlierer aus dem Viertelfinale zugeordnet.
Sollte der Umstand eintreten, dass es mehr als eine Gruppe gibt, die als zeitschnellster Verlierer ermittelt wird, werden die Ergebnisse der vorausliegenden Übung hinzugezogen.

Wettkampfschema bei 24 Gruppen


Wettkampfrichtlinien

Die jeweilige Ausscheidungsrunde startet mit einem Signal aus der Schreckschusspistole bzw. der Gasfanfare.

Die Zeitnahme beginnt mit dem Startsignal.

Einsatzbefehl vor dem Startsignal: „Einsatzübung mit 3 C-Rohren. Einsatzziel ist die Eimerlinie. Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, erforderlich: Längensaugschlauch. Verteiler eine B-Länge vom Gerät. Melder legt B-Leitung und setzt Verteiler. Jeder Trupp verlegt seine Leitung selbst“

Befehl direkt nach dem Startsignal: „Angriffstrupp: 1. Rohr zum linken Ziel vor!“.

Allgemeine Richtlinien:
  • Alle Funktionen werden von der Wehr eigenverantwortlich besetzt
  • Die Kleidung der Wettkampfgruppe besteht aus der persönlichen Feuerwehrschutzausrüstung
  • Die Gruppe absolviert die Übung ohne Feuerwehrsicherheitsleine, ohne Beile, ohne Handscheinwerfer und ohne Schlauchhalter
  • Der Maschinist kann entweder einen Feuerwehrsicherheitsgurt (ohne Beil) oder einen Schmalkoppel tragen
  • Fehlende Ausrüstungsgegenstände werden mit Strafsekunden belegt
  • Eine Vorgabe für die Ablage der Geräte gibt es nicht, die Geräte müssen jedoch innerhalb des markierten Bereiches liegen
  • Die TS kann vor Beginn der Übung gestartet werden
  • Es sind Verteiler mit Niederschraubventilen zu verwenden
  • Es sind nur C52-Druckschläuche zu verwenden

Gruppenführer
  • Hat Befehl „Angriffstrupp: 1. Rohr auf das linke Ziel vor!“ direkt nach dem Startsignal zu geben
  • Hat Befehl „Wassertrupp: 2. Rohr auf das rechte Ziel vor!“ zu geben
  • Hat Befehl „Schlauchtrupp: 3. Rohr auf das mittlere Ziel vor!“ zu geben

Maschinist
  • Saugleitung darf nicht vor dem Befehl „Saugleitung hoch!“ berührt werden
  • Halteleine muss befestigt sein (NICHT an Ventilspindel)
  • Halteleine muss befestigt sein, bevor der letzte Kanister fällt
  • Handzeichen geben, wenn er vom Melder Befehl „Wasser marsch“ bekommt
  • Nicht über 8 bar Druck fahren
  • Niederschraubventil darf erst geöffnet werden, wenn vom Melder Befehl „Wasser Marsch“ gegeben wurde

Melder
  • Verteiler muss geschlossen sein
  • B-Druckschlauch darf unterwegs an den Verteiler gekuppelt werden
  • Befehl „Wasser marsch“ darf erst gegeben werden, wenn der Verteiler auf der markierten Stelle liegt
  • Handzeichen geben, wenn der ME jeweils den Befehl “x. Rohr Wasser marsch“ von den einzelnen Trupps bekommt

Angriffstrupp
  • Ein Reserveschlauch muss mindestens bis zum Verteiler mitgenommen werden

Wasser- und Schlauchtrupp
  • Die Saugschläuche dürfen vor dem Kuppeln nicht aneinander liegen bzw die Klauen eingreifen
  • Wassertrupp-Führer gibt Befehl “Die Saugleitung zu Wasser!“
  • Beim Kuppeln kann auf die Kehrtwende und das Heraustreten verzichtet werden

Die drei Trupps allgemein
  • Die Schläuche müssen gerollt werden – Ansatz muss erkennbar sein
  • Die Ziellinie darf nicht betreten bzw überschritten werden
  • Der Truppführer darf erst den Befehl „xx Rohr, Wasser marsch“ geben, wenn der Truppmann das Strahlrohr angekuppelt hat und den Befehl „Fertig“ gegeben hat
  • Es ist nur der dem Trupp zugeordnete Kanister vom Ständer herunterzuspritzen

Zügiges Auf- und Abbauen ist erwünscht, da durch die hohe Anzahl an Wettkampfgruppen und Ausscheidungen ein reibungsloser Ablauf erforderlich ist.

Alle Entscheidungen des Wettkampfgerichtes sind bindend.

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Freiwillige Feuerwehr Ribbesbüttel •17.01.2011
www.ff-ribbesbuettel.de